Deutschland und der Fall der Mauer

Datum/Zeit
15.12.2015
19:30 bis 21:15

Veranstaltungsort
Remise, Raiffeisenplatz 1, 6700 Bludenz

 

Thefalloftheberlinwall1989

Symbolbild: Menschenmenge auf der Berliner Mauer Ende 1989 nach dem historischen Mauerfall (Wikipedia)

 

Vortrag von em. Univ.-Prof. Dr. Rolf Steininger

Der Fall der Berliner Mauer 1989 und die damit verbundene Zeitenwende, von Historikern später als Ende des „kurzen“ 20. Jahrhunderts bezeichnet, steht im Mittelpunkt der Reihe DiskursDirekt des Vereins allerArt im Wintersemester 2015/16. In zwei akademischen Vorträgen und einer Filmpräsentation wird der Blick auf jenen Transformationsprozess gerichtet, der die Geschichte Europas und der Welt vor rund einem Vierteljahrhundert geprägt hat.

Der Zeithistoriker Rolf Steininger eröffnet die Reihe mit einem Vortrag über die Ereignisse in Deutschland, die mit dem Fall der Berliner Mauer einhergingen. Nach 28 Jahren ihrer Existenz begann in der Nacht von 9. auf den 10. November die Öffnung jener Trennlinie, die Berlin zu einer geteilten Stadt gemacht hatte und das vielleicht sichtbarste Symbol eines geteilten Deutschlands und Europas gewesen war. Massenkundgebungen in der Zeit der Wende und die massive Forderung nach Reisefreiheit hatten den Prozess beschleunigt. Der Fall der Mauer wird heute als sichtbares Symbol für das Ende des Kalten Krieges und den Aufbruch in eine neue Zeit und die Einigung Deutschlands betrachtet.

Der emeritierte Universitätsprofessor Rolf Steininger (er stammt übrigens aus der Bludenzer Partnerstadt Plettenberg) war von 1984 bis 2010 Leiter des Instituts für Zeitgeschichte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Er ist seit 2008 auch an der Freien Universität Bozen tätig und Verfasser unzähliger Publikationen zu zeithistorischen Themen.

 

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